Strategien sehen statt rechnen
Wähle eine Strategie – das Labor zeigt dir sofort, wo du gewinnst und wo du verlierst. Zieh die Strikes mit der Maus, spul die Zeit bis zum Verfall vor, vergleiche verschiedene Verfallstermine und spiel durch, was eine steigende oder fallende Volatilität anrichtet. Ob ein Trade unsere Regeln erfüllt, prüfst du danach in der Optionswerkstatt.
So funktioniert das Labor Erklärung zum Aufklappen
Was macht das Tool?
Eine Optionsstrategie besteht aus Bausteinen – gekauften oder verkauften Calls und Puts, manchmal mit Aktien. Wie sich so eine Kombination verhält, ist im Kopf schwer zu überblicken. Das Labor rechnet für jeden möglichen Aktienkurs aus, was am Ende herauskommt, und zeichnet es: grün, wo du gewinnst, rot, wo du verlierst. So siehst du auf einen Blick, wo dein Risiko liegt und wie viel Spielraum die Aktie hat.
Schritt für Schritt
- Aktie und Daten: Aktie aus unserer Watchlist wählen, Kurs, IV am Geld und Verfall stehen dann schon da.
- Strategie: eine Kachel anklicken – das Labor sucht passende Strikes (z. B. Delta um 0,25 beim verkauften Put).
- Chart: mit der Maus über die Kurve fahren, Strikes in der grauen Leiste ziehen, Regler für Tag, IV und Kursbereich bewegen.
- Verfälle vergleichen: dieselbe Position an mehreren Terminen nebeneinander – Prämie, Chance, Rendite pro Jahr.
- Feinschliff: in der Tabelle der Beine Anzahl, Strike oder deinen echten Ausführungspreis eintragen.
Woher kommen die Preise?
Modell: Ohne echte Kurse rechnet das Labor jeden Optionspreis aus der IV (Black-Scholes). Kette aus der Werkstatt: Hast du in der Optionswerkstatt eine Kette eingetragen, übernimmt das Labor deren Geld- und Briefkurse – mit „Limit in der Mitte“ die Mitte dazwischen. TWS: Mit der lokalen TWS-Brücke lädt es Puts und Calls direkt. Fehlende Strikes und andere Verfälle füllt immer das Modell (in der Kette grau).
Was die Zahlen bedeuten
Gewinnchance und Erwartungswert kommen aus einer Wahrscheinlichkeitsverteilung mit der eingetragenen IV. Kapitalbedarf ist der größtmögliche Verlust – beim Cash Secured Put also fast der ganze Strike × 100. Die gestrichelte orange Linie zeigt den Stand am gewählten Bewertungstag, die durchgezogene den am Verfall. Die Gewinn-Tabelle zeigt dasselbe als Zahlen: Zeilen sind Kurse, Spalten Tage bis zum Verfall.
Wo das Modell vereinfacht
Keine Zinsen und Dividenden, keine vorzeitige Ausübung (US-Optionen können vorher ausgeübt werden, vor allem kurz vor einer Dividende). Andere Verfälle bekommen dieselbe IV je Bein – in Wirklichkeit ist die IV je Laufzeit verschieden. Schließgebühren sind nicht eingerechnet. Die Zahlen sind deshalb eine gute Orientierung, aber keine exakten Kurse.
Und dann?
Das Labor zeigt, wie eine Strategie funktioniert. Ob ein konkreter Trade unsere Regeln erfüllt – Qualität der Aktie, Quartalszahlen, Liquidität, Mindestprämie –, prüft die Optionswerkstatt. Bei Cash Secured Put, Covered Call und Bull Put Spread bringt dich der Knopf „In der Werkstatt prüfen“ mit derselben Aktie dorthin.
1. Aktie und Daten
2. Strategie
3. Gewinn und Verlust
4. Verfallstermine vergleichen
Dieselbe Position – gleiche Strikes – an mehreren Verfällen. Längere Laufzeit bringt mehr Prämie, bindet das Kapital aber länger; entscheidend ist oft die Rendite pro Jahr (★ = beste im Vergleich). Mit „Übernehmen“ wird ein Termin zum neuen Verfall der Position. Andere Termine als der der geladenen Kette rechnet das Modell mit der IV jedes Beins.
5. Die Beine der Position
Jede Zeile ist ein Baustein. Preise kommen aus der Kette oder dem Modell – trägst du einen eigenen Preis ein (z. B. deinen tatsächlichen Ausführungskurs), rechnet das Labor damit; ↺ holt den Marktpreis zurück. Kontrakte sind je 100 Aktien.
| Richtung | Art | Anzahl | Strike | Verfall | Preis je Aktie | IV % | Quelle |
|---|
6. Optionskette
| Geld | Brief | Delta | Calls · Strike · Puts | Geld | Brief | Delta |
|---|
