Amphenol: zwischen KI-Boom und Bewertungsfalle

Amphenol verkauft Steckverbinder, Kabel und Sensoren – Bauteile, die kaum jemand je zu Gesicht bekommt und ohne die kein KI-Rechenzentrum läuft. Der Umsatz stieg im zweiten Quartal 2026 um 55 Prozent, das bereinigte Ergebnis je Aktie um 67 Prozent, und der Auftragseingang liegt über dem Umsatz. In dieser Folge sortieren wir, was daran operative Stärke ist, was zugekauft wurde – und warum die jahrzehntelange Stärke des Konzerns, seine Breite über sieben Endmärkte, gerade verloren geht.

Der zweite Teil handelt von einer Bewertungsfalle ganz anderer Art: Nach dem Aktiensplit vom 2. September 2026 lieferte unsere Datenquelle ein historisches KGV, das in jedem einzelnen Jahr exakt halb so hoch war wie in Wirklichkeit. Wer damit rechnet, kommt auf einen fairen Wert von 19,71 Dollar statt 58,35 – und hält ein hervorragendes Unternehmen für dreimal so teuer, wie es ist. Wie man solche Fehler erkennt, bevor sie eine Anlageentscheidung verderben.

Die vollständige Analyse mit allen Charts, der Sensitivitätstabelle und dem DCF-Rechner: valueforge.de/amphenol

Schreibe einen Kommentar