28 Prozent mehr Umsatz – über 60 Milliarden Dollar in nur drei Monaten – und trotzdem schrumpft der freie Cashflow um 91 Prozent auf 0,8 Milliarden Dollar. Diese Folge löst das Rätsel um Meta im zweiten Quartal 2026. Die Family of Apps ist eine Gelddruckmaschine mit 23,4 Milliarden Dollar operativem Gewinn im Quartal, Reality Labs verbrennt im selben Zeitraum 4,62 Milliarden. Warum Meta gleichzeitig 14 Prozent mehr Anzeigen ausspielt und 12 Prozent höhere Preise durchsetzt – und wie die KI Werbung regelrecht züchtet.
Dann die Kehrseite: 130 bis 145 Milliarden Dollar Investitionen in einem Jahr, über 81 Milliarden Dollar langfristige Verbindlichkeiten samt Leasing, keine Aktienrückkäufe mehr – und Abschreibungen, die die Marge noch jahrelang belasten werden. Wohin die Reise gehen soll: WhatsApp als Vertriebsplattform mit KI-Agenten, die Ray-Ban-Meta-Brille und der Ausbruch aus der Abhängigkeit von Apple und Google. Dazu die Machtfrage: Zuckerberg hält rund 13,5 Prozent des Kapitals, aber etwa 61 Prozent der Stimmen – plus Jugendschutz-Vergleich und die einmalige Steuerbelastung von fast 16 Milliarden Dollar.
Unser fairer Wert auf bereinigter Gewinnbasis: 686,74 Dollar bei einem Kurs von 673,31 Dollar – fair bewertet, ohne Sicherheitsmarge; interessant würde es unter 549 Dollar. Zum Schluss die Frage, ob Meta 2036 noch ein soziales Netzwerk ist oder das unsichtbare Betriebssystem des Handels.
Die vollständige Analyse mit allen Charts, der Sensitivitätstabelle und dem DCF-Rechner: valueforge.de/meta-platforms
