Covered Call

Strategie-Steckbrief · Prämie kassieren mit Aktien im Depot

Optionen verstehen › Strategien › Mit Aktienbestand

Marktmeinungseitwärts bis leicht steigend
NiveauEinsteiger
Aufbau100 Aktien halten + 1 Call verkaufen
Du bekommstdie Prämie, sofort
Maximaler Gewinn(Strike − Kaufkurs) + Prämie
Maximaler VerlustKaufkurs − Prämie (Aktie fällt auf 0)
Break-evenKaufkurs − Prämie
Zeit und IVZeit arbeitet für dich, hohe IV bringt mehr Prämie
In 30 Sekunden
  • Ich habe 100 Aktien und verkaufe darauf einen Call. Die Prämie bekomme ich sofort – sie gehört mir, egal was passiert.
  • Ich verpflichte mich, bei 550 zu verkaufen. Bleibt die Aktie darunter, wird nicht ausgeübt, und ich behalte die 100 Aktien.
  • Ich ärgere mich, wenn die Aktie darüber steigt – mehr als bis zum Strike verdiene ich nicht.
  • Nach unten schützt mich der Covered Call nur um die Prämie, bei 6 USD Prämie also um 6 USD pro Aktie.
Erst raten, dann lesen: Du hast 100 Microsoft-Aktien zu 517 USD gekauft und verkaufst einen Call mit Strike 550, Laufzeit 30 Tage, für 6 USD Prämie.
  1. Was bekommst du dafür, und wozu verpflichtest du dich?
  2. Wo liegt dein Break-even?
  3. Wie viel verdienst du höchstens – und was passiert, wenn Microsoft auf 600 steigt?

Die Antworten stehen in dieser Lektion – zum Nachrechnen im Abschnitt „Rechne mit“.

Lieber zuhören und zuschauen? Der Covered Call als Erklärvideo in knapp 2 Minuten.

Zum Nachlesen: der gesprochene Text

Hier ist ein kurzes Audio-Update zum Thema Covered Calls. Mit dieser Strategie machst du aus Aktien, die in deinem Depot eh nur seitwärts dümpeln, eine richtig aktive Einnahmequelle. Quasi wie eine Immobilie, die du vermietest, während du auf den passenden Käufer wartest. Also, erstens, wie genau funktioniert das Ganze? Du brauchst dafür immer 100 Aktien und verkaufst darauf dann eine Kaufoption. Nehmen wir mal Microsoft als Beispiel. Du kaufst für 517 Dollar und versprichst, sie für 550 wieder abzugeben. Der Clou, dafür kassierst du sofort 6 Dollar Prämie pro Aktie. Aber was, wenn der Kurs plötzlich auf 600 explodiert? Tja, dann musst du trotzdem für 550 verkaufen. Die Differenz ist dann halt dein verschenkter Gewinn. Da dein Gewinn nach oben gedeckelt ist, schauen wir uns zweitens die Aktienauswahl an. Perfekt sind Werte, die eher seitwärts laufen. Dein Ausübungspreis muss zwingend über dem Kaufkurs liegen. Idealerweise so bei 30 bis 45 Tagen Laufzeit und einem Delta von 0,20 bis 0,30. Warum wählt man nicht einfach einen Preis ganz nah am aktuellen Kurs, um die maximale Prämie abzugreifen? Weil die Gefahr einfach zu groß ist, die Aktien ungewollt loszuwerden. Du kannst den Call bei einem Kursanstieg zwar rollen, also teuer zurückkaufen und neu aufsetzen, aber Achtung, das kostet oft ordentlich Geld. Und drittens wird damit auch klar, für wen das absolut nichts ist. Nutze Covered Calls bloß nicht, wenn du bald einen krassen Kurssprung erwartest, weniger als 100 Stück hast oder die Aktien wegen der Steuern niemals hergeben willst. Und falls du denkst, die Prämie schützt dich vor einem Crash, vergiss es. Ein 6-Dollar-Puffer bei einer 500-Dollar-Aktie rettet dich da absolut nicht. Ein Covered Call ist also kein magischer Crash-Schutz, sondern einfach ein ziemlich cleveres Werkzeug, um dir in ruhigen Marktphasen eine eigene kleine Zusatzdividende zu sichern.

So ist ein Covered Call aufgebaut

Definition: Beim Covered Call (gedeckter Call) besitzt du 100 Aktien und verkaufst darauf einen Call. „Gedeckt“ heißt: Wird der Call ausgeübt, lieferst du die Aktien, die du ohnehin im Depot hast.
BausteinWas du tustIm Beispiel
1. Aktie100 Aktien halten (oder kaufen)100 Microsoft zu 517 USD
2. Short Call1 Call verkaufen, Strike meist über dem KursCall 550, 30 Tage, Prämie 6 USD = 600 USD

Du bist damit Stillhalter in Calls (Lektion 1): Der Käufer hat das Recht, dir die Aktien zu 550 abzukaufen, du hast die Pflicht. Dafür bezahlt er dich mit der Prämie.

Bild aus dem Alltag – Vermieten mit Kaufoption: Du vermietest deine Wohnung und kassierst Miete (die Prämie). Der Mieter darf die Wohnung zu einem festen Preis kaufen. Steigen die Immobilienpreise stark, wird er das tun – und du bekommst nur den vereinbarten Preis.

Wann nutzt man den Covered Call – und wann macht er Sinn?

Kurz gesagt: Der Covered Call lohnt sich, wenn du eine Aktie ohnehin hältst, kurzfristig keinen großen Sprung erwartest und sie zum Strike gern verkaufen würdest. Dann lässt du dich dafür bezahlen, dass du auf einen Teil des möglichen Gewinns verzichtest.

1. Die Aktie tritt auf der Stelle. Microsoft ist stark gestiegen und pendelt seit Wochen seitwärts. Du willst die Aktie langfristig behalten, erwartest im nächsten Monat aber nicht viel. Ohne Call bringt dir das Depot in dieser Zeit nichts. Mit Covered Call kassierst du jeden Monat eine Prämie – wie eine zweite Dividende.

2. Du hast ohnehin ein Verkaufsziel. Angenommen, deine Analyse sagt: Bei 550 USD ist Microsoft fair bewertet, darüber würdest du Gewinne mitnehmen. Statt eine Verkaufsorder zu 550 ins Depot zu legen, verkaufst du den Call 550. Wird ausgeübt, verkaufst du genau an deinem Ziel – und bekommst die Prämie obendrauf. Wird nicht ausgeübt, war die Prämie ein Bonus fürs Warten.

3. Die Prämien sind gerade hoch. Steht die implizite Volatilität hoch, etwa vor Quartalszahlen oder in unruhigen Märkten, bekommst du für denselben Strike deutlich mehr Prämie. Die Kehrseite: Gerade dann ist ein Kurssprung über den Strike wahrscheinlicher.

4. Du willst Schritt für Schritt aussteigen. Bei einer großen Position kannst du auf einen Teil der Aktien Calls schreiben. Wird ausgeübt, verkaufst du nur diesen Teil – zu deinem Wunschpreis.

Besser lassen solltest du den Covered Call,

  • wenn du einen großen Kurssprung erwartest, etwa nach einem Produktstart oder einer Übernahme – den verpasst du;
  • wenn du die Aktie auf keinen Fall hergeben willst, zum Beispiel weil sonst hohe Gewinne versteuert werden;
  • wenn du eigentlich Angst vor fallenden Kursen hast – davor schützt die Prämie kaum, dafür ist der Protective Put da;
  • wenn du weniger als 100 Aktien hast – ein Kontrakt braucht immer 100 Stück.
Faustregel: Schreibe nur Calls zu einem Strike, bei dem du dich über eine Ausübung freuen würdest. Ärgert dich der Gedanke, die Aktie zu diesem Preis abzugeben, ist der Strike zu niedrig – oder der Covered Call die falsche Strategie.

Das Gewinn-Verlust-Diagramm

2026-10-06T20:54:06.869549 image/svg+xml Matplotlib v3.11.1, https://matplotlib.org/ 440 460 480 500 520 540 560 580 600 620 Kurs von Microsoft am Verfalltag (USD) −7500 −5000 −2500 0 2500 5000 7500 10000 Gewinn / Verlust für 100 Aktien (USD) Break-even 511 Maximaler Gewinn +3.900 USD verschenkter Gewinn Kauf 517 Strike 550 Covered Call: Kauf 517, Call 550 verkauft, Prämie 6 USD nur Aktie (ohne Call) Covered Call (Aktie + verkaufter Call)

Gewinn und Verlust am Verfalltag für 100 Aktien. Orange: Covered Call, grau gestrichelt: nur die Aktie. Bis 550 liegt der Covered Call immer um die Prämie (600 USD) über der reinen Aktie. Ab 550 ist die orange Linie flach – die graue Fläche darüber ist der Gewinn, den du dem Käufer des Calls überlässt.

  • Links vom Break-even (511): Verlust, fast genauso groß wie mit der reinen Aktie.
  • Zwischen 511 und 550: Gewinn, der mit dem Kurs wächst.
  • Ab 550: Gewinn bleibt bei 3.900 USD stehen, egal wie hoch die Aktie steigt.

Rechne mit: Break-even, maximaler Gewinn und Verlust

Das Rezept – funktioniert für jeden Kurs:
Kurs am Verfall (höchstens 550) − Kaufkurs 517 + Prämie 6 = Ergebnis pro Aktie
Dann × 100 für den Kontrakt.
Kurs am VerfallRechnungpro Aktie× 100
480480 − 517 + 6−31−3.100 USD
500500 − 517 + 6−11−1.100 USD
511511 − 517 + 600 USDBreak-even
530530 − 517 + 6+19+1.900 USDCall verfällt
550550 − 517 + 6+39+3.900 USDmaximaler Gewinn
600550 − 517 + 6+39+3.900 USDgedeckelt
KennzahlFormelIm Beispiel
Break-evenKaufkurs − Prämie517 − 6 = 511 USD
Maximaler Gewinn(Strike − Kaufkurs) + Prämie(550 − 517) + 6 = 39 USD → 3.900 USD, ab 550
Maximaler VerlustKaufkurs − Prämie511 USD → 51.100 USD, wenn die Aktie auf 0 fällt
Verschenkter Gewinn bei 600Kurs − Strike600 − 550 = 50 USD → 5.000 USD
⚠️ Häufiger Irrtum: „Bei 500 habe ich 6 USD Prämie, das war's.“ – Nein. Ein Covered Call besteht aus zwei Teilen: Aktie und verkauftem Call. Bei 500 hat die Aktie 17 USD verloren, die Prämie mildert das nur auf −11 USD. Wer nur die Option betrachtet, übersieht das eigentliche Risiko.
⚠️ Häufiger Irrtum: „Der Break-even liegt bei 550 − 6 = 544.“ – Nein. Der Strike ist die Obergrenze, nicht dein Einstand. Der Break-even rechnet sich vom Kaufkurs aus: 517 − 6 = 511. Ebenso beim maximalen Gewinn: Bei 600 gehören die 50 USD über dem Strike nicht dir – das ist der verschenkte Gewinn. Dein Gewinn bleibt bei 39 USD pro Aktie.

Wird ausgeübt oder nicht?

Definition: Am Verfalltag entscheidet nur eine Frage: Steht die Aktie über dem Strike? Dann wird der Call ausgeübt, und du lieferst deine 100 Aktien zum Strike. Steht sie darunter, verfällt der Call wertlos.
Kurs am VerfallWas passiertDu hast danach
unter 550, z. B. 540Call verfällt sicher wertlos – niemand kauft für 550, was es für 540 gibt 100 Aktien + 600 USD Prämie
genau 550offen – ob ausgeübt wird, weiß man vorher nicht sicherso oder so: Wert von 55.000 USD + Prämie
über 550, z. B. 600Call wird ausgeübt, du lieferst zu 55055.000 USD + 600 USD Prämie, keine Aktien mehr
⚠️ Häufiger Irrtum: „Ich bekomme 550 × 100 plus die Prämie.“ – Nur zum Teil. Die Prämie bekommst du sofort und immer. Die 55.000 USD bekommst du nur bei Ausübung. Bleibt die Aktie unter dem Strike, behältst du stattdessen die Aktien – und kannst im nächsten Monat den nächsten Call verkaufen.

Weil Aktienoptionen in den USA amerikanisch sind, kann der Käufer auch vorher ausüben. Das passiert selten, am ehesten kurz vor einem Dividendentermin, wenn der Call tief im Geld liegt.

Die Griechen beim Covered Call

Die Griechen aus Lektion 5 für den ganzen Covered Call – Aktie plus verkaufter Call. Modellwerte für Microsoft bei 517,32 USD, Call 550, 30 Tage, IV 33,8 %, je 100 Aktien:

GriecheCovered CallWas das heißt
Deltapositiv: 1 − 0,28 = 0,72 Steigt Microsoft um 1 USD, gewinnst du etwa 72 USD statt 100 USD mit der reinen Aktie.
Thetapositiv: rund +28 USD pro Tag Die Zeit arbeitet für dich – jeden Tag verliert der verkaufte Call an Wert.
Veganegativ: rund −50 USD je IV-Punkt Steigt die IV, wird der Call teurer, den du schuldest. Fällt sie, verdienst du.
GammanegativJe näher die Aktie dem Strike kommt, desto schneller schrumpft dein Delta.

Strike und Laufzeit wählen

Definition: Die Strike-Wahl entscheidet zwischen Prämie und Spielraum: Je näher der Strike am Kurs, desto mehr Prämie – aber desto eher musst du die Aktien abgeben. Das Delta des Calls zeigt grob die Wahrscheinlichkeit der Ausübung.
Call (30 Tage)Prämie (Modell)Delta ≈ Chance der AusübungMaximaler Gewinn (100 Aktien)
Strike 53014,52 USD0,42 ≈ 42 %2.752 USD
Strike 5508,27 USD0,28 ≈ 28 %4.127 USD
Strike 5704,37 USD0,17 ≈ 17 %5.737 USD

Black-Scholes-Modell ohne Zinsen und Dividenden, Microsoft bei 517,32 USD, IV 33,8 %. Echte Kurse in der Kette weichen ab. Im Rechenbeispiel oben steht bewusst die runde Übungszahl 6 USD.

  • Üblich: Call aus dem Geld, Delta 0,20 bis 0,30, Laufzeit 30 bis 45 Tage. Dort ist der Zeitwertverfall (Theta) am ergiebigsten.
  • Hohe IV hilft (Lektion 6): Vor Quartalszahlen sind die Prämien höher. Bei 33,8 % IV bringt der Call 550 im Modell 8,27 USD statt der 6 USD aus dem Übungsbeispiel. Dafür ist auch die Gefahr eines Kurssprungs größer.
  • Strike über deinem Kaufkurs wählen. Sonst kann eine Ausübung einen Verlust auf die Aktie festschreiben.
  • Rollen: Steigt die Aktie stark und du willst sie behalten, kaufst du den Call zurück und verkaufst einen mit höherem Strike oder späterem Verfall. Das kostet meist Geld – rechne es vorher durch.

Auf einen Blick: passt, passt nicht, Vorteile, Risiken

Zum Abhaken noch einmal kurz:

Passt gut, wenn …Passt nicht, wenn …
die Aktie seitwärts läuft oder nur langsam steigtdu einen großen Kurssprung erwartest – den verpasst du
du die Aktie zum Strike gern verkaufen würdestdu die Aktie auf keinen Fall hergeben willst
du aus Aktien im Depot regelmäßig Zusatzeinnahmen willstdu Schutz gegen fallende Kurse suchst – dafür ist der Protective Put da
Vorteile
  • Laufendes Zusatzeinkommen, wie eine zweite Dividende
  • Die Dividende der Aktie bleibt bei dir
  • Kleiner Puffer gegen Kursverluste in Höhe der Prämie
Risiken
  • Der Gewinn ist gedeckelt – eine Kursrakete verpasst du
  • Das Kursrisiko der Aktie bleibt fast vollständig
  • Vorzeitige Ausübung vor dem Dividendentermin möglich

Verwandte Strategien: Cash Secured Put (der „Covered Call von unten“), Collar (Covered Call plus Schutz-Put), Covered Combination. Sie folgen in den nächsten Steckbriefen.

Wichtige Begriffe
  • Covered Call: 100 Aktien halten und darauf 1 Call verkaufen.
  • Gedeckt: Die Aktien, die du bei Ausübung liefern musst, liegen schon im Depot.
  • Break-even: Kaufkurs − Prämie.
  • Maximaler Gewinn: (Strike − Kaufkurs) + Prämie, erreicht ab dem Strike.
  • Verschenkter Gewinn: Alles, was die Aktie über den Strike steigt – das bekommt der Käufer des Calls.
  • Rollen: Den verkauften Call zurückkaufen und einen neuen mit höherem Strike oder späterem Verfall verkaufen.

Quiz: Hast du es verstanden?

Teste dich selbst – erst überlegen, dann aufklappen. Alle Fragen mit Kauf 517, Call 550, Prämie 6 USD.

1. Microsoft steht am Verfalltag bei 530. Wie hoch ist dein Ergebnis für 100 Aktien, und wird der Call ausgeübt? 530 − 517 + 6 = +19 USD pro Aktie, also +1.900 USD. Der Call wird nicht ausgeübt, weil 530 unter dem Strike liegt – du behältst Aktien und Prämie.
2. Microsoft steht am Verfalltag bei 480. Wie hoch ist dein Ergebnis? 480 − 517 + 6 = −31 USD pro Aktie, also −3.100 USD. Mit der reinen Aktie wären es −3.700 USD – die Prämie federt nur 600 USD ab.
3. Microsoft springt nach den Quartalszahlen auf 620. Wie viel verdienst du – und wie viel hättest du ohne den Call verdient? Mit Covered Call: 3.900 USD, mehr geht nicht. Ohne Call: 620 − 517 = 103 USD, also 10.300 USD. Der verschenkte Gewinn beträgt 6.400 USD – der Preis für die 600 USD Prämie.
4. Du hast die Aktie zu 560 gekauft und verkaufst trotzdem den Call 550. Was ist das Problem? Wird ausgeübt, musst du zu 550 verkaufen – unter deinem Kaufkurs. Dein Ergebnis: 550 − 560 + Prämie. Den Strike deshalb möglichst über den Kaufkurs legen.
Die Beispiele sind vereinfachte Rechnungen am Verfalltag ohne Gebühren, Steuern und Dividenden. Die Prämie von 6 USD ist eine runde Übungszahl, die Modellpreise stammen aus dem Black-Scholes-Modell, die Microsoft-Werte sind eine Momentaufnahme vom 30.09.2026. Die Inhalte dienen der Bildung und sind keine Anlageberatung. Optionen sind Termingeschäfte mit hohem Risiko. Mehr im Haftungsausschluss.