Netflix: Vom Geldverbrenner zur profitabelsten Streaming-Maschine

Netflix hat jahrelang Geld verbrannt, um seine Bibliothek vorzufinanzieren – heute verdient der Dienst mit mehr als 325 Millionen Mitgliedschaften über 31 Prozent operative Marge. Die Folge erklärt, warum eine Serie gleich viel kostet, egal wie viele sie sehen, wie Asien-Pazifik (+15 Prozent), das Werbeabo (rund 2,7 Milliarden Dollar 2026) und Live-Sport das Wachstum tragen sollen und warum YouTube der eigentliche Gegner um die Sehzeit ist.

Dazu: der geplatzte Kauf von Warner Bros. mit 2,8 Milliarden Dollar Abfindung, Rückkäufe von 10,8 Milliarden Dollar in neun Monaten und unser fairer Wert nach Analyse-Standard 2.4 von 88,20 Dollar (15 Prozent Zielrendite), rund 24 Prozent über dem Kurs von 67,05 Dollar; Kaufziel rund 66,15 Dollar.

Zur Einordnung: Der Kurs zum Stand der Analyse lag bei 67,05 US-Dollar, nicht Euro. Die Rückkäufe der ersten neun Monate 2026 (Ø 82,71 Dollar) lagen unter unserem fairen Wert von 88,20 Dollar – zum heutigen Kurs sind sie im Minus, auf einem „Höchststand verpulvert“ wurde das Geld aber nicht. Die Abfindung von 2,8 Milliarden Dollar erhielt Netflix, nachdem Warner Bros. Discovery den Verkauf zugunsten von Paramount Skydance abgesagt hatte; sie kommt nicht wieder, deshalb rechnen wir sie aus dem Gewinn je Aktie heraus. Dass Werbekunden mehr Umsatz je Nutzer bringen als das werbefreie Standard-Abo, ist eine Aussage der Folge, die unsere Analyse nicht belegt. Unser Kaufziel mit 25 Prozent Sicherheitsmarge liegt bei rund 66,15 Dollar – knapp unter dem damaligen Kurs.

Die vollständige Analyse mit allen Charts und dem Value-Rechner: valueforge.de/netflix

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